BHS-Berufskodex

Im Mai 2011 wurde der vom Vorstand ausgearbeitete BHS-Berufskodex für heil- und sonderpädagogische Fachpersonen von der GV angenommen.

Der Berufskodex bietet den Mitgliedern des BHS verbindliche ethische Richtlinien für ihre heilpädagogische professionelle Arbeit. 
Mit dem Berufskodex werden ethische und qualitative Richtlinien für das berufliche Handeln in der Heilpädagogik definiert, was zugleich die Berufsidentität fördert. 
Der Berufskodex folgt den internationalen ethischen Prinzipien der Heilpädagogik. Besondere Bedeutung kommt der UN-Konvention zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderung (2006) sowie dem eidgenössischen Behindertengleich-stellungsgesetz (2014) zu. Die Menschenrechtsorientierung der Heilpädagoginnen und Heilpädagogen zeigt sich daran, dass sie die Würde der Klientinnen und Klienten - verstanden in einem menschenrechtlichen Sinn - absolut achten und ihr berufliches Tun so ausrichten, dass die grösstmögliche Autonomie und die bestmöglichen Partizipationschancen gegeben sind.

Heilpädagoginnen und Heilpädagogen arbeiten häufig in einem Angestelltenverhältnis in geleiteten Teams und haben eine beschränkte Verfügungsmacht über Ressourcen für ihre Arbeit. Dies kann die Umsetzung der berufsethischen Grundsätze erschweren.Trotzdem hindert das die Heilpädagoginnen und -pädagogen nicht, sich im gegebenen Rahmen an den berufsethischen Grundsätzen zu orientieren.

Hinweis: Der Berufskodex wird aktuell überarbeitet und bald als Ganzes wieder aufgeschaltet.